Imperial War Museum

Imperial War Museum


Das Imperial War Museum in London ist eines der bedeutendsten Kriegsmuseen und thematisiert in den Ausstellungen größtenteils den Ersten und Zweiten Weltkrieg. Der Holocaust nimmt dabei einen herausragenden Stellenwert ein, es gibt sogar eine eigene Ausstellung zu diesem Thema. Ein Besuch ist faszinierend und beklemmend zugleich, lohnt sich aber in jedem Fall!

GrĂĽndung

Noch während der Erste Weltkrieg seine Schatten auf England warf gründete sich eine Interessengemeinschaft aus Privatleuten, Industriellen, Schriftsteller und dem Kurator der Waffensammlung im Tower auf London. Mithilfe finanzieller Mittel der Regierung, der diese Möglichkeit der Propaganda gelegen kam, wurden Ausstellungsstücke gesammelt und Künstler an die Front geschickt um den Krieg zu dokumentieren. Dabei ging es nicht vorrangig um Waffen sondern um das Leben im Krieg, die Arbeit des Roten Kreuzes oder speziell auch Frauenarbeit im Krieg. Über die Jahre hinweg wurden so über 15.000 Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen zusammengetragen, die Eröffnung erfolgte im Jahre 1920.

Besucherinformationen

Es gibt verschiedene Ausstellungen wie zum Beispiel Waffen, technische Geräte, Fahrzeuge, Militär- und Kulturgeschichte, Uniformen und Alltagsgegenstände. Regelmäßig werden Wechselausstellungen zu bestimmten Themen erarbeitet, alle Ausstellungen werden jedoch immer aus der Sicht des britischen Militärs und der britischen Gesellschaft gezeigt, was man vor allem an der intensiven Beschäftigung mit der Bombardierung Londons durch die deutsche Luftwaffe sehen kann. Vor allem die authentisch gestalteten Erläuterungen mit originalen Ton- und Filmaufnahmen geben einen ergreifenden Einblick in den Kriegsalltag.


Ein sehr beklemmendes Erlebnis ist das „Blitzschlag-Experinece“, bei dem ein Bombeneinschlag simuliert wird während man sich in einem Luftschutzkeller befindet. Auch wenn diese Art von Erfahrung nicht wirklich schön ist, sollte man sie auf jeden Fall einmal machen!

Das Museum ist täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet und man zahlt -abgesehen von den Wechselausstellungen- keinen Eintritt.

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